Was ist eine Dyskalkulie?

Nach der Weltgesundheitsorganisation (WHO) versteht man unter einer Dyskalkulie
eine umschriebene Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine Intelligenzminderung oder eine eindeutig unangemessene Beschulung erklärbar ist. Das Defizit betrifft die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra, Trigonometrie, Geometrie und Differenzial- sowie Integralrechnung benötigt werden.

Bei einer Dyskalkulie weichen die Rechenleistungen deutlich von den übrigen Leistungen ab. Bei durchschnittlicher bzw. überdurchschnittlicher Intelligenz sind die Leistungen in Mathematik nicht so gut, wie es zu erwarten wäre.

Woran erkennt man eine Dyskalkulie?

DyskalkulieEin Kind ist auffällig, wenn es

in der Mitte des ersten Schuljahres

in der Mitte des zweiten Schuljahres

in der Mitte des dritten Schuljahres

aus: "Rechenschwäche - der Kampf mit den Zahlen" von S. Wejda

Die Diagnostik der Dyskalkulie

Um festzustellen, ob eine Dyskalkulie vorliegt, wird in der Regel ein Intelligenztest und ein standardisierter Rechentest durchgeführt. Nur bei unterdurchschnittlich schlechten Leistungen in der Zahlenverarbeitung und in der Rechenleistung und einer durchschnittlichen (bzw. überdurchschnittlichen) Intelligenz kann man von einer Dyskalkulie sprechen.

Ein standardisierter Rechentest überprüft die Bereiche:

Die Therapie der Dyskalkulie

Dyskalkulie-Therapie ist kein Nachhilfeunterricht, sondern beinhaltet:

Praxis für Logopaedie Siglinde Czenkusch
Stephanie Glaremin · LogopädinTherapie von Hör-, Stimm-, Sprech-, Sprach-, Schluckstörungen, Leserechtschreibschwächen und Dyskalkulien
Informationen

Die Legasthenie

Bei einer Legasthenie weichen die Leserechtschreibleistungen deutlich von den übrigen Leistungen ab. Mehr lesen

Reden, Singen, Rufen, Klagen, Säuseln, Brummen, Einschmeicheln, Bestimmen, Bitten ...

Wir brauchen unsere Stimme, um uns auszudrücken. Wer schon einmal eine starke Heiserkeit oder ein völliges Stimmversagen erlebt hat, weiß, wie sehr wir auf unsere Stimme angewiesen sind. Durch Beachtung einiger grundlegender Hinweise zur Stimmhygiene können Sie eine (behandlungsbedürftige) Stimmstörung verhindern.
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